Juniorenlager - Alt St. Johann

Tag 7 / Freitag 13.07.2018 (der Turniertag)

 

"Freitag der 13."….und das nach dieser Woche…mit einer "Lagerseuche" und vielen kranken Kids und angeschlagenen Leiterinnen und Leiter. Was für ein Omen für den Heute anstehenden Turniertag!!

 

Ein Schelm wer da denken würde wir hätten Respekt oder sogar Angst vor der Affiche!

 

Nicht so die TCB Cracks im Toggenburg. Mit viel Elan machten sich die Gruppen ans Werk. Motivierte Jogger wie immer zu Fuss und die anderen Motivierten per VW Bus. Nach einer kurzen Einwärmphase ging es für vier von fünf Gruppen an das Schlussturnier. Die engagierten LeiterInnen hatten sich nebst dem Tennisspiel so einiges an Zusatzaufgaben ausgedacht. Kondition und Geschicklichkeit waren als Ergänzung zum Können auf dem Platz ebenfalls gefragt. So war es eine Tatsache, dass Jede und Jeder in seiner Gruppe eine reale Chance auf den Tagessieg hatte.

 

Der Einsatz welcher von den jungen TCB-lern gezeigt wurde war fantastisch. Um jeden Ball wurde gekämpft und man gab sich nicht mit durchschnittlichen Leistungen zufrieden. Da flog zwischendurch auch das eine oder andere Racket durch die Luft. Ein Zeichen dass Emotionen vorhanden sind. Und diese braucht es für herausragende Leistungen.

 

Auch nach der wohlverdienten Mittagspause war die Motivation noch so hoch, dass sich ein paar Unentwegte wiederum per "Joggingfuss" nach Unterwasser auf den Weg machten. Und dies im Wissen, dass nochmals 2 harte Stunden auf dem Platz auf uns warteten.

 

Am Schluss des Turniertages durften glückliche Sieger aber auch alle anderen einen grösseren oder kleineren Preis in Empfang nehmen. Es gab keine Verlierer….sondern nur zweite oder dritte Sieger. Allen Kids ein herzliches Dankeschön für den Einsatz.

 

Wenn wir schon beim danken sind…allen Beteiligten, seien es Leiter, Küchenteam, Kamaramann, Lagermami oder Lagerleiter…alle haben einen tollen Job gemacht. Vielen Dank, dass wir die Möglichkeiten hatten ein solches Lager durchzuführen. Und einmal mehr einen riesigen DANK in Richtung des 50-er Clubs welcher das Grundgefäss darstellt, dass ein Lager möglich macht! DANKE!

 

Der Nachmittag klang in der Badi Unterwasser aus…und der Abend war mit einem reichhaltigen Strauss an Spielen gespickt. Ein sogenannter "Bunter Abend" wurde von unseren Zwei Leiterinnen-Perlen Melanie und Laura organisiert. Die 5 Gruppen zeigten schnell dass Sie mit Leib und Seele dabei waren um Punkte für das Team zu sammeln. Das die Gruppe "blau" mit den Erwachsenen auf der Zielgerade den Sieg sicherstellte gönnte Ihnen jedermann/frau!

 

Um kurz nach 22 Uhr war die letzte Nachtruhe angeordnet….und, so glaube ich, fast Alle waren froh ins Bett gehen zu dürfen. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende und entgegen dem "schlechten Omen" des Freitags und dann noch des 13. ging alles reibungslos und unfallfrei über die Bühne.

 

Morgen Samstag ist Reisetag. Nach einem Frühstück und dem obligaten "Putz" werden wir im modernen Reisecar nach Hägendorf zurückkehren. Die Eltern dürften Ihre Kids wieder in die Arme schliessen und ich bin mir sicher, nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern hatten in den letzten Tagen das eine oder andere Mal ein wenig ein "Langezeit" Gefühl in der Bauchgegend verspürt!

 

Das war der letzte Lagerbericht für die Ausführung 2018. Vielen Dank an alle interessierten Leser und ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick in ein super tolles Tennislager geben.

 

Sportliche Grüsse vom TCB-Reporter

 

 

Andi


Tag 6 / Donnerstag 12.07.2018 (die Normalität ist eingekehrt!!

 

Nach einigen, bereits beschriebenen "Seuchentagen" ist heute endlich wieder der Normalbetrieb eingekehrt….und man merkte Ihn den Kids und auch den Leitern an…..!! Schön dass es so ist.

 

Der letzte offizielle Trainingstag, bevor am Freitag die traditionellen Gruppenturniere stattfinden.

 

Normalbetrieb heisst….ganz normale Tagwache um 7 Uhr…..Morgenessen um 07:30 Uhr und Trainingsbeginn in Unterwasser um 9 Uhr. Eine kleine, leider nur teilweise dazu motivierte Gruppe (diejenige von Andi) nahm den Weg ins Tenniscenter joggenderweise unter die Füsse. Das Einlaufspiel "Crazy Mouse" wurde für einmal etwas abgekürzt…dafür hatten Melanie, Laura und Boris ein zusätzliches Einlaufspiel mit Musik und Tanz auf Lager. Das Taktgefühl ist sicherlich nicht bei Allen gleich gut vorhanden…dennoch strengten sich Alle an und gaben das Beste. Eine durchaus willkommene Abwechslung auf welcher aufgebaut werden kann.

 

Bei wiederum wunderbarem Sommerwetter konnte das morgendliche Training im Anschluss aufgenommen werden. Auf den Aussenplätzen und in der Halle wurde nochmals an den Trainingszielen gearbeitet. Die vom Virus noch etwas geschwächten Beine wurden bewegt und am Einsatz der Kids mangelte es wahrlich nicht. Bravo!!

 

Die Mittagspause wurde um eine halbe Stunde verlängert, damit das Nachmittagstennis dann wieder mit vollem "Energietank" in Angriff genommen werden konnte.

 

Die Gruppe von Melanie hielt Ihr Schlussturnier bereits Heute ab, da am Freitag einige Junioren bereits nach Hause reisen werden. So wurde bei Spiel und Spass um Punkte gekämpft und die jüngsten Kids im Lager waren sichtlich erfreut über die am Schluss gewonnenen, kleinen Preise.

 

Aufgrund des wirklich tollen und warmen Wetters war auch ein Badibesuch wieder möglich. Diejenigen welchen das kühle Nass nicht so wichtig war, konnten den Heimweg zu Fuss in Angriff nehmen. Der Rest sprang in den Pool und wurde um ca. 17 Uhr dann von René mit dem VW Bus nach Hause gefahren.

 

Nach dem Nachtessen mit heissem Fleischkäse, Spiegeleier und dreierlei Salaten war ein Abendprogramm der speziellen Art angesagt. René Wüthrich hatte eigens dafür seine Bespannungsmaschine mitgenommen und zeigte uns in Einzelschritten wie einem Tennisracket neue Saiten aufgezogen werdend. Wer gedacht hat das sei eine kurze und einfache Angelegenheit…oder sogar vollautomatisch möglich…der sah sich schon bald getäuscht. Ausser dem elektronischen Vorgang, der jede einzelne Saite mit dem gewünschten Gewicht spannt, ist es vorallem Handarbeit. Mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld muss das Kunststoffseil durch die kleinen Ösen gezogen werden. Eine Arbeit welche selbst bei einem erfahrenen Bespanner wie René rund 40 Minuten in Anspruch nimmt. Gemäss Aussagen von René schaffen es Profis in rund 15 Minuten….für uns, welche das erste Mal an einer Bespannungsmaschine selber Hand anlegen durften ein Ding der Unmöglichkeit.

 

Die Junioren hatten den Plausch, diverse Arbeitsvorgänge selber machen zu dürfen und nach rund 1 ½ Stunden war das Racket dann fertig. Noch die obligate Beschriftung auf der Bespannung aufzeichnen und schon war der Schläger spielbereit. Danke René für die eindrückliche Demonstration.

 

Genügend Schlaf war angesagt, sodass die Nachtruhe um 22 Uhr pünktlich einkehrte. Schliesslich wollen für die freitäglichen Turniere alle mit Höchstleistung aufwarten können.

 

 

Euer "lagernder Raserreporter"

 

 

 

Andi


Tag 5  / Mittwoch 11.07.2018 (eigentlicher Besuchstag…:---))

 

Heute wäre es soweit gewesen…..der Besuchstag hätte auf dem Programm gestanden….ja "hätte"…wenn da nicht unser hauseigener Virus seine Kreise gezogen hätte….."hätte hätte Fahrradkette"….wie ich schon berichtet habe, zogen wir es vor diesen abzusagen…was sicherlich, auch im Nachhinein, ein weiser Entscheid war.

 

Die Beschreitung des sogenannten Klangweges, was das Programm mit den Eltern und Besuchern gewesen wäre, liessen wir uns aber nicht nehmen und machten uns, nach einem stärkenden Frühstück, um 09:30 Uhr vom Lagerhaus in Richtung Talstation der Gondelbahn auf den Weg. Erfreulicherweise waren fast alle Junioren und LeiterInnen an Bord. Auf rund 1350 M.ü.M. angekommen marschierten wir los und konnten auch schon umgehend das erste Klangerlebnis in Form einer "Klangschaukel" begutachten.

 

Im gemütlichen Marschtempo entdeckten wir noch weitere interessante Posten bis es dann an einer "Brätelstelle" eine wohlverdiente Pause gab. Die im Rucksack von René Wüthrich mitgeschleppten "Vögi-Beck-Sandwich" waren eine willkommene Stärkung, sodass anschliessend auch die letzten Meter der Wanderung ein Kinderspiel waren.

 

Bei der Bergstation der Standseilbahn konnten sich die Kids auf dem grosszügigen Spielplatz vergnügen, bevor es steil bergabwärts ging….dieses Mal aber nicht mehr mit der Gesundheit der Lagerteilnehmer…:----))….sondern nur rein höhenmetertechnisch! In Unterwasser, direkt neben der Badi und den Tennisplätzen, entstieg die Gruppe der Bahn und nahm den Rückweg ins Lagerhaus wiederum zu Fuss in Angriff. Ein absolut gelungener Ausflug und eine schöne Abwechslung zum täglichen Tennistraining.

 

Zurück im "Haus" stand ein Fototermin auf dem Programm. Bei besten Licht- und Sonnenverhältnissen wurden Gruppenbilder geknipst…welche für die Dankesschreiben zu Handen unserer grosszügigen Sponsoren verwendet werden. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Alle welche uns immer wieder unterstützen und die Durchführung des TCB-Lagers möglich machen! Wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.

 

Am Nachmittag war Normalbetrieb auf den Tenniscourts angesagt. Es war festzustellen, dass Einigen noch die Kraft fehlte….aber es wurde toller Einsatz gezeigt und die 2 Stunden gingen im Fluge vorbei.

 

Zur Abrundung des Tages gönnte man sich dann etwas "Ruhe" und den Federer-Match…leider mit einem Ausgang welcher keine Begeisterungsstürme auslöste. Da kam im Nachgang das feine Nachtessen zur richtigen Zeit. Der Fokus beim Abendprogramm lag auf dem zweiten WM Halbfinal zwischen Engling und Kroatien. Nach 90 Minuten und einem leistungsgerechten 1:1 war dann "Ende Feuer" für den heutigen Tag und die Nachtruhe wurde eingeläutet. Die Leiterinnen und Leiter sahen noch die Verlängerung des Spiels….aber auch beim Ausgang des Fussballspiels kam grossmehrheitlich keine Euphorie auf.

 

Viel wichtiger als ein Fussball- oder Tennisspiel ist aber, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand im Lager wieder zu normalisieren scheint. Wir sind dankbar und nehmen die letzten beiden Trainingstage mit grosser Motivation in Angriff.

 

 

Euer wandernder Lagerreporter

 

 

Andi


Tag 4  / Dienstag 10.07.2018 (dritter Trainigstag)

 

Was man in einem Lager nicht alles erlebt.

 

Leider hat uns ein Virus heimgesucht. Nur Wenige wurden verschont…der Rest lag nach und nach "flach"!

 

Ein Kind nach dem anderen klagte zuerst über Unwohlsein…und musste sich dannach leider übergeben. Keine einfache Situation in einem Lagerhaus mit 22 Kindern und 10 Erwachsenen. Sofort mussten "Notfallmassnahmen" ergriffen werden….Zimmer und Bäder wurden desinfisziert und die noch gesunden Kinder über Nacht ausquartiert. Sowohl der Aufenthalts- als auch der Spielraum wurden kurzerhand in Schlafsääle umfunktioniert. So konnte zumindest eine einigermassen erträgliche Nachtruhe herbeigeführt werden.

 

Nach dieser doch langen und mühsamen Nacht war der Start in den neuen Tag entsprechend harzig und bald musste erkannt werden, dass Heute nicht an einen "Normalbetrieb" zu denken war. Das Frühstück wurde individuell eingenommen und einige Kinder blieben im Bett. Die Bestätigung des Arztes, zu welchem wir mit einem Kind gingen, kam relativ kurz und bündig…."Virus"….war das Fazit!

 

So hatten wir wenigstens Klarheit über die Umstände. Zum Glück ging es Einigen schon wieder besser. Mit einer vierköpfigen Gruppe machte sich Andi dann doch noch auf zum Training in Unterwasser. Eine weitere Gruppe  zog ein Alternativprogramm vor. Sie bauten kleine Schiffchen und liessen diese dann im nahegelegenen Bach auf die erste Fahrt gehen.

 

Nach einem leichten Mittagessen, welches vornehmlich aus Bouillion mit Flädli bestand, probierten wir den Nachmittag mit Tennis auszufüllen. Es war klar, dass es eher ein "leichtes" Training werden würde. Diejenigen welche noch Schlaf und Erholung brauchten durften selbstverständlich im Lagerhaus bleiben.

 

Leider leider mussten wir auf Anraten des Artzes den morgigen Besuchstag der Eltern, Verwandten und Freunden absagen. Das Risiko einer Ansteckung ist einfach zu hoch. Jeder einzelnen angemeldeten Person wurde die Situation persönlich per Anruf mitgeteilt. Das Verständnis war durchwegs gross….wenn sich gleichwohl eine grosse Enttäuschung breit machte…auch bei den Lagerkindern!! Wir haben uns entschieden, den sogenannten "Klangweg", welchen wir mit den Besuchern machen wollten, Morgen trotzdem zu absolvieren. Schlussendlich wollen wir diesen seit vier Jahren beschreiten…und immer hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Ein grosser Dank geht an die fleissigen Leiterinnen und Leiter, welche für die Reinigung der Unterkünfte und die Betreuung der Kinder viel Einsatz zeigten. Aber auch Lagerleiter Markus mit der Gesamtübersicht und das Küchenteam mit der kulinarischen Unterstützung sind Gold wert...vielen Dank!

 

Nun hoffen wir,  dass bald wieder Normalität in unser Lager einkehrt und sich der ungebetene Gast "Virus" bald verabschiedet!

 

Den WM Halbfinalmatch zwischen Frankreich und Belgien haben wir uns dann aber zur Abrundung dieses speziellen Tages schon noch gegönnt. Das Miniresultat von 1:0 für Frankreich konnte aber nicht restlos begeistern!

 

Beste Grüsse aus dem Lazarett in Alt St. Johann!

 

 

Euer rasender Lagerreporter

 

 

Andi


Tag 3  / Montag 09.07.2018 (zweiter Trainigstag)

 

Auch Heute lachte uns die Sonne wieder den ganzen Tag entgegen. Unglaublich….aber nach den Erfahrungen der letzten beiden Lager hier in Alt St. Johann wollen wir noch nicht's verschreien….und geniessen einfach jeden einzelen Sommertag in vollen Zügen.

 

Heute feiert Noel Gimm seinen 12. Geburtstag. Seit 2014 macht er dies alle 2 Jahre bei uns im Lager. Nochmals alles Gute und beste Gesundheit. Den entsprechenden Happy Birthday-Gesang und einen schönen Kuchen hat er am Mittag entgegengenommen. Zudem durfe er und seine Trainingsgruppe am Abend exklusiv im BMW des Lagerleiters nach Wildhus fahren….dort geht die ganze TCB Schar zum Minigolf!! Dies notabene zum ersten Mal…da es sowohl 2014 als auch 2016 in Ströhmen geregnet hat.

 

Ach ja….das Essen…..das war doch Heute der grosse "Cinque P" Tag…..mmmmhh….feinste Pasta mit der berühmten Sauce. Sehr schmackhaft wars…..für was die 5 P's genau stehen….? Findet es selber heraus….Wikipedia hilft Euch dabei sicher gerne weiter.

 

Das Tennistraining stand übrigens im Zeichen der ersten Video-Analysen. Kamermann René Haas filmte die Gruppe von Laura und Andi je rund 30 Minuten (jeder Junior einzeln). Im Anschluss konnte das Filmmaterial gleich auf dem mitgebrachten TV Gerät begutachtet werden. Es war für die jungen Tenniscracks mehrheitlich das erste Mal, dass Sie sich in Action sehen konnten. Entsprechend interessant war es dann auch die guten aber auch weniger guten Sachen zu besprechen. Auch alle anderen Gruppen werden diese Gelegenheit noch erhalten.

 

Nach dem wiederum sehr erfrischenden Badibesuch, ging es Heute, wegen dem bereits erwähnten Abendprogramm etwas früher zurück zur Unterkunft. Die zum Nachtessen vom Küchenteam bereitgestellten Hamburger scheinen der Lagergemeinschaft bestens gemundet zu haben.

 

 

Euer rasender Lagerreporter

 

 

Andi


Tag 2 / Sonntag 08.07.2018 (erster Trainingstag)

 

Der Sonntag war der erste Trainingstag. Entsprechend hochmotiviert zeigte sich die TCB-Truppe beim reichhaltigen Frühstück. Das wunderbare Wetter war die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Startschuss in den sportlichen Bereich des Lagers.

 

Pünktlich um 08:30 Uhr fanden sich die beiden Trainingsgruppen von Boris und Andi vor dem Lagerhaus ein. Die vorabends angekündigte Joggingeinheit von Alt St. Johann nach Unterwasser war nicht mehr abzuwenden. So wurde die 2.1 Km lange und mehrheitlich flache Strecke unter die Füsse genommen….und es durfte festgestellt werden, dass es gar nicht so schlecht bestellt ist um die Fitness der jungen Chracks. Nach rund 20 Minuten und zwei kurzen, eingeschobenen Dehnungspausen, kam die Gruppe beim Tenniscenter in Unterwasser an. Unser Kameramann René war bereits vor Ort und hielt die Ankunft filmisch fest.

 

Nach der offiziellen Begrüssung durch René Wüthrich und Beat (dem Centerleiter in Unterwasser) ging es auf den Tennisplatz. Ebenfalls eine Tradition ist der Trainingsstart mit dem beliebten Spiel "Crazy Mouse". Aufgeteilt in zwei Gruppen befinden sich dann Alle Kleinen auf einem Tennisplatz und haben nur ein Ziel…..die kreuz und quer umeinander fliegenden Tennisbälle dürfen nie stillstehen. Für die Kids ein riesen "Gaudi" und für Uebungsleiter "Fridu" eine erste echte Heausforderung……muss er doch bei dem spassigen Durcheinander noch den Durchblick behalten.

 

In Unterwasser stehen uns 3 Aussen- und 2 Hallenplätze zur Verfügung. Genau richtig für die 5 Trainingsgruppen. Der Fokus lag in erster Linie auf den von René Wüthrich gestellten Trainingszielen…...u.a  wurde der wichtige Schlag "Top Spinn" geübt und auch das Wochenziel (je nach Spielstärke 50 bis 100 mal den Ball ohne Fehler über das Netz hin und her zu spielen) waren die Themen. Zum Glück hat man zum Erreichen der ambiziösen Ziele noch ein wenig Zeit…:----)))

 

Nach zwei Stunden und bei besten Wetterbedingungen konnte man bei den Kids dann aber trotzdem eine gewisse Erleichterung feststellen, dass der "Skibus" und Fahrer René bereitstanden und der Rücktransport ins Lagerhaus unter die Räder genomen wurde. Dort wartete die Küchen-Crew mit dem ersten Mittagessen auf . Riz Casimir stand auf dem Menueplan. Geschmeckt hat es, wie könnte es anders sein, hervorragend.

 

Auch die nachmittägliche Trainingseinheit ging reibungslos über die Bühne und stand vor dem eigentlichen High-Light…dem erstemaligen Besich in der kleinen aber feinen "Badi Unterwasser". Das kühle Nass war jetzt genau das Richtige. Kaum die Badehosen angezogen, wurde gleich das Dreimeter-Sprungbrett in Beschlag genommen….logisch fehlte die altbekannte "Arschbombe" dabei nicht!!

 

Kein Badibesuch ohne Glace! Das weiss auch Lagerleiter Markus Ulrich. Er hat verdankenswerter Weise organisiert, dass jedes Kind (und auch die Leiter….) sich am Badikiosk ein Exemplar nach Wunsch abholen konnten.

 

Um ca. 17 Uhr machte sich die TCB Gruppe dann auf den Weg zurück nach Alt St. Johann. Ein kleine Gruppe zu Fuss und der Rest per "René-Express"!

 

Nach dem Nachtessen (Handy Toast und Salat) führten René und Melanie das Lager-Lotto durch. Unterstützt wurden Sie durch den erfahrenen Speakter "Fridu Wieland". Obschon das eine oder andere Kind den ausgeprägten Berner Dialekt von Fridu nicht immer verstanden…und auch sonst die Akkustik im lauten Aufenthaltsraum des Lagerhauses nicht ideal war, wurde schon bald ein erstes Mal "LOTTO" gerufen. Solange es nicht "Küchentiger" Claudio war, konnte man sich fast sicher sein, dass die abgedeckten Zahlen auch wirklich schon heruntergelesen wurden!!

 

Die Siegerinnen und Sieger freuten sich über die tollen Preise und "Fridu" stellte zum bessern Verständnis zwischendurch sogar auf Hochdeutsch um! DANKE FRIDU!

 

So nahm der erste Tag dann ein Ende…welches sich nicht nur die Kids…aber auch die todmüden Leiter herbeigesehnt hatten.

 

Sonnige Grüsse aus dem Toggenburg!!!

 

Euer rasender Lagerreporter

 

Andi


Tag 1 / Samstag 07.07.2018 (Anreisetag)

 

Nach zwei Jahren ist es wieder soweit. Eine gut gelaunte TCB Schar macht sich auf den Weg ins wöchige Juniorenlager ins schöne Toggenburg. Ziel ist das kleine "Nest" Alt St. Johann….auch bekannt als Heimat von Doppel-Doppel Olympiasieger Simon Ammann. Wunderschön gelegen….auf rund 1000 M.ü.M. im idyllischen Toggenburg…zwischen zwei Hügelketten und quasi am hinteren Fusse des imposanten Säntis!

 

Im modernen Reisecar der Wyss Reisen Boningen geht es vom Dorfplatz Hägendorf auf eine gut 2-stündige Fahrt….via Autobahn A1 und dann auf kurvigen Haupt- und Nebenstrassen bis das Reiseziel…das Ferien- und Lagerhaus "am Rain" erreicht ist. Dank der umsichtigen Fahrweise unserer Chauffeurin Käthi, gelangen wir mit fast keinen Uebelkeitserscheinungen ins Ziel!!!

 

Bei bestem Reisewetter werden wir hier von der bereits angekommen Küchencrew und dem Lagerleiter Markus Ulrich freundlich empfangen. Unser neues "Zu Hause" für die nächsten 7 Tage ist dank diesen fleissigen Seelen bereits funktionstüchtig eingerichtet….sodass die Junioren und die Leiter nur noch die Zimmer beziehen und Ihre mitgebrachten Utensilien verstauen können.

 

Um ca. 17 Uhr ist diese erste Aufgabe erledigt und die Zimmerordnung erstellt. Die Junioren sind bereits mit diversen Spielen beschäftigt, während sich die Erwachsenen bei einem wohlverdienten Apéro wiederfinden. Das herrlich warme Sommerwetter trägt das Seine dazu bei, dass die Stimmung kaum besser sein könnte.

 

Eine siebenköpfige Juniorengruppe unter der "Leitung" von Andi, macht sich sogar schon auf den Weg in Richtung des imDorf gelegenen Fussballplatzes. Eine erste hartumkämpfte Partie "Klein gegen Gross" wird in Angriff genommen….und fast wie bei diversten Spielen an der WM in Russland, geht auch dieses Partie ins Penaltyschiessen…:----)))))

 

Pünktlich um 18:15 Uhr steht das Nachtessen auf dem Tisch….die Heinzelmännchen rund um Küchenchef Röfe…..(als da auch Fritz Vögeli und Claudio Piffaretti sind) zaubern schmackhafte Pizzen und einen grünen Salat aus dem Aermel….und wie kann es anders sein, alsdass die hungrigen Mäuler begeistert sind vom Ergebnis…..bis auf 2 kleine Stücke wird alles aufgegessen.

 

Auch der Leitertisch ist "im Glück"…..und darf zur Pizza aus den von Markus mitgebrachten Weingläsern sogar einen guten Tropfen Rotwein geniessen. Das unser "Lagermami" Ursi zuerst die falschen Gläser aufgefüllt und somit Markus ein wenig in Rage gebracht hat…..ist nur eine kleine, aber amüsante Randnotiz!!!

 

Natürlich darf auch eine allgemeine Lagerorientierung nicht fehlen. Markus gibt den Kids wichtige Richtlinien und Tips bekannt und macht sie auf die Lagerordnung und das erwünschte Benehmen im und um das Lagerhaus aufmerksam.

 

Dank unserem Lagerfilmer René Haas ist im Aufenthaltsraum ein Beamer eingerichtet, welcher ab 20 Uhr das WM Viertelfinalspiel Russland gegen Kroatien zeigt…..und wen wundert's…auch dieses Spiel wird erst im Penaltyschiessen entschieden. Der somit spotan etwas verlängerte Abend klingt gegen viertel vor 11 Uhr aus. Die Nachtruhe ist bald erreicht, denn Alle sind ziemlich geschafft vom ersten Tag.

 

Ab Sonntag wird das Training auf der Tennisanlage in Unterwasser aufgenommen. Und so Gott will werden wir dieses Jahr die Lagerwoche bei tollem Wetter und besten äussere Bedingungen stattfinden. So liegt es dann auch im Bereich des Möglichen, dass der Besuch in der Badi nicht nur angekündigt sondern auch regelmässig durchgeführt werden kann.

 

Beste Grüsse vom Lagerreporter und auf bald

 

 

Andi